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Kampf ums Überleben

Der 1. Weltkrieg hatte das traditionelle Handelsgeschäft unterbrochen. Als Mitglied der deutschen Friedens- und Finanzdelegation nahm Carl Melchior (Teilhaber seit 1917) an den Friedensverhandlungen in Versailles teil. Max M. Warburg wurde Mitglied der deutschen Finanzdelegation. Beide verließen ihre Delegationen, weil sie die Reparationsverpflichtungen als unannehmbar ansahen. Sie empfahlen der Reichsregierung, den Vertrag nicht zu unterzeichnen. 


1929 Trotz der angespannten Situation gelang es der Bank, ihre Bilanz bis 1929 auf 382 Mio. Mark zu erhöhen. M.M.Warburg & Co. zählte in diesem Jahre 289 Angestellte. Der Börsencrash im Oktober 1929, der auch an dem Bankhaus nicht spurlos vorbeilief, mündete in eine Weltwirtschaftskrise, die bis 1933 andauerte.

 


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